Historisches Derby für die Spielvereinigung

Historisches Derby für die Spielvereinigung

BSV 53 Irfersgrün 4:1 SpVgg 1862 Neumark

Im ersten Punktspiel nach etwa sechs Monaten gastierten wir erstmalig als frischgebackener Vogtlandligist gegen keinen geringeren Gegner als den BSV Irfersgrün. Trotz vorangegangener Verletzungssorgen ging unsere Startelf gut vorbereitet und hochkonzentriert in die Partie. Die spielfreudige Heimmannschaft riss das Spiel in den Anfangsminuten mit erwartungsgerecht viel Ballbesitz an sich, ohne sich wirklich zwingende Torchancen erarbeiten zu können. Vereinzelte Konter und Unachtsamkeiten der Irfersgrüner brachten vor allem Cedric Groß und Toni Herrmann zu aussichtsreichen Torchancen, welche zunächst jedoch ungenutzt blieben. Letztgenannter setzte sich in der 39. Minute nach einem präzisen Ball von Robin Topitsch im Luftduell gegen den Irfersgrüner Keeper durch und schob vor einer beachtlichen Zuschauerzahl zum 0:1 ein. Noch vor der Pause gab man durch einen geschenkten Elfmeter Thiem die Möglichkeit zum Ausgleich. Dieser verwandelte zum 1:1, bei welchen Mark Herrmann fast noch ein Wörtchen mitzureden hatten.
Im zweiten Durchgang änderte sich am Spielverlauf wenig, aufgrund unserer Probleme im Spielaufbau drängte Irfersgrün nun mehr und mehr auf den Führungstreffer. Nach einer fragwürdigen Abseitsentscheidung und der damit verbundenen letzten potentiellen Großchance für uns folgte ein folgenschwerer Fehler im Angriffsspiel. Der resultierende Konter war für unsere Hintermannschaft nicht mehr zu verteidigen und so vollendete Gündel in der 54. Spielminute abgezockt zum 2:1. Nur zwei Minuten nach unserem letzten Wechsel verletzte sich der frisch ins Spiel gekommene Christoph Neumann unglücklich am Knie und konnte die Begegnung nicht beenden. Beste Genesungswünsche an dieser Stelle in die Landeshauptstadt! In über 20 Minuten in Unterzahl machten sich Ermüdungserscheinungen sichtbar, spätestens ab da agierte aktiv nur noch die Heimmannschaft. Schneider und Bleich erhöhten folgerichtig auf 4:1 und markierten damit den Endstand einer umkämpften Partie.

Zwar ließen fehlende Spielanteile unsere Mannschaft noch Verbesserungspotential erkennen, jedoch lässt sich in punkto mannschaftlicher Geschlossenheit und Kampfgeist definitiv auf die nächsten Begegnungen aufbauen. Diese Woche empfangen wir mit der SG Jößnitz einen altbekannten Konkurrenten aus der Vogtlandklasse. Leichter wird’s nicht, aber wir sind heiß!
Am kommenden Samstag zählt auf und neben dem Platz jeder einzelne – kommt vorbei!

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